WARUM MÜSSEN DIESE HUNDE STAATLICH ZERTIFIZIERT SEIN?

WARUM MÜSSEN DIESE HUNDE STAATLICH ZERTIFIZIERT SEIN?

Weil der Mensch mit Behinderung, der auf einen Assistenzhund angewiesen ist, das Recht auf einen gesunden und wesensmäßig geeigneten Hund hat und alle staatlich zertifizierten Assistenzhunde schon vor der Prüfung von speziell geschulten und unabhängigen Sachverständigen auf ihre gesundheitliche Eignung hin untersucht und beurteilt werden.

Ein Assistenzhund darf, bis auf wenige Ausnahmen (z.B. Operationssaal) überall hin mitgenommen werden, dadurch hat die Umwelt ein Recht, dass nur gesunde und geeignete Hunde dieses Privileg genießen dürfen.

Assistenzhunde werden vielfältig eingesetzt und sie zeigen einen hohen Arbeitswillen. Um sie vor Überforderung zu schützen und um wichtige Themen rund um den Assistenzhund nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu vermitteln, sind vom Gesetzgeber verpflichtende Fortbildungsveranstaltungen von der betroffenen Person zu besuchen.

Ein Assistenzhund kostet bis zu 38 000 Euro und ist durchschnittlich 8-10 Jahre im Einsatz. Dieses Geld wird teilweise von öffentlichen Stellen, teilweise von Sponsoren, privaten Spendern und vom betroffenen Menschen mit Behinderung (mit-)finanziert. Nur gesunde und wesensmäßig geeignete Hunde, können so lange eingesetzt werden!

Erst durch die positiv absolvierte staatliche Team-Prüfung kann ein Eintrag im Behindertenpass erfolgen und mit diesem Eintrag erwachsen auch diverse Zutrittsrechte. Hiermit besteht die Möglichkeit, eine staatliche Assistenzhund-Teilfinanzierung zu erhalten.

Nur diese Prüfung ist in Österreich rechtlich gültig!!! Seit 1. Jänner 2015 hat das Sozialministerium das Messerli Forschungsinstut der Vetmeduni Vienna mit der Durchführung der Assistenzhundeprüfung beauftragt. Dazu wurde die Prüf- und Koordinierungsstelle Assistenzhunde am Messerli Forschungsinstitut eingerichtet.
www.vetmeduni.ac.at/de/assistenzhunde/