Info über den Verein

Warum es sich lohnt, bei uns Mitglied zu sein:

Wir bieten unseren Mitgliedern die Möglichkeit zum Erfahrungs- und zum Informationsaustausch.

Wir bieten unseren Mitgliedern die Möglichkeit gratis Vereins-Fortbildungsveranstaltungen zu besuchen.

Wir informieren unsere Mitglieder über interessante Vorträge, Workshops usw., die vergünstigt besucht werden können.

Wir setzen uns für unsere Mitglieder ein, wenn es Probleme bei den Zutrittsrechten mit dem Assistenzhund gibt.

Wir begleiten unsere Mitglieder auf Wunsch auch zu Schlichtungsverfahren.

Unser Verein ist ein Mitglied beim Klagsverband, daher können wir unsere Mitglieder, wenn es um Assistenzhundeanliegen geht, auch juristisch unentgeltlich unterstützen.

Als Mitglied erhält man regelmäßig einen Newsletter.

Bei uns kann man Informationsflyer über Assistenzhunde erhalten.

Wir erweitern ständig unsere Angebote (Vereins-T-Shirts, Pullover, Westen, Kappen, Kullis, SOS- Karten) und haben schon einige Sonderkonditionen z.B. bei einigen Tierärzten, für unsere Mitglieder, erreicht.

 

Womit beschäftigt sich der Verein gerade?

Einarbeitung des geänderten Gelegenheitsverkehrsgesetzes zur Beförderungspflicht von Assistenzhunden in unseren überarbeiteten Infomationsflyer.

Sponsorensuche bzgl. des Seminars und des Flyerdrucks.

Wir begleiten und unterstützen alle Mitglieder auf Wunsch kostenlos bei Schlichtungsverfahren zur Thematik der Assistenzhunde.

Bezüglich der Zutrittsrechte für Assistenzhunde in Krankenanstalten usw. finden sehr viele Telefonate bzw. Treffen in ganz Österreich statt. Die Telefon- und Reisekosten werden zum Großteil von den (Vorstands)Mitgleidern selber getragen. Unser Verein ist außerdem der einzige, der einen Arbeitskreis zur Thematik der AH-Mitnahme in Gesundheitseinrichtungen aufzuweisen hat.

Planung des Fortbildungsseminars in Altötting: Einladung der Trainer/Innen und Vortragenden,  Kostenkalkulationen, Ausschreibungen, …

Weiters versuchen wir gerade die Hoteliers zu überzeugen, dass Assistenzhunde ein staatlich anerkanntes Hilfsmittel sind und keine Nächtigungsgebühren verrechnet werden sollen.

Per Mail, per Telefon und bei persönlichen Treffen machen wir regelmäßig auf die Schulung der Mitarbeiter bzgl. unserer Assistenzhunde bei den Wiener Linien, der ÖBB, diversen Taxiunternehmen (um nur ein paar Beispiele zu nennen), aufmerksam. Bitte meldet uns unverzüglich, wen ihr diesbezüglich Probleme habt, aber auch wenn es Positives zu berichten gibt.

Wenn Sie Interesse an einer Mitgliedschaft haben, senden Sie uns bitte eine Nachricht an Email:   office@reha-dogs.org

Der Mitgliedsbeitrag beträgt 40 Euro.

 

BEITRITTSFORMULAR

 

Statuten des Vereines

„Freunde der Assistenzhunde Europas“

(vormals Rehabilitationshunde)

Partner für behinderte und anfallkranke Menschen

unabhängige Organisation zur Vertretung von sinnes- und körperbehinderten sowie anfallkranken AssistenzhundeführerInnen

G l i e d e r u n g

§ 1 Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

§ 2 Sprachliche Gleichbehandlung

§ 3 Vereinszweck

§ 4 Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

§ 5 Arten der Mitgliedschaft

§ 6 Erwerb der Mitgliedschaft

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft

§ 8 Rechte und Pflichten der Mitglieder

§ 9 Vereinsorgane

§ 10 Die Generalversammlung

§ 11 Aufgaben der Generalversammlung

§ 12 Der Vorstand

§ 13 Aufgaben des Vorstandes

§ 14 Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

§ 15 Der Ehrenpräsident

§ 16 Die Rechnungsprüfer

§ 17 Geschäftsführung

§ 18 Das Schiedsgericht

§ 19 Auflösung des Vereines

§ 1

Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

(1) Der Verein führt den Namen „Freunde der Assistenzhunde“ Europas

(2) Er hat seinen Sitz in Kittsee und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Europa.

(3) Die Errichtung von Zweigvereinen ist nicht beabsichtigt.

§ 2

Sprachliche Gleichbehandlung

Soweit im folgenden personenbezogen die Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf Männer und Frauen in gleicher Weise. Bei der Anwendung auf bestimmte Personen ist die jeweils geschlechtsspezifische Form zu verwenden.

§ 3

Vereinszweck

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, arbeitet aus humanitärer Verantwortung und ist gemeinnützig im Sinne der österreichischen Rechtsordnung. Er ist politisch, konfessionell und weltanschaulich neutral. Er bezweckt

1) Den Zusammenschluß von körper- und (oder) sinnesbehinderten sowie anfallkranken Führerinnen und Führern von speziell ausgebildeten und geprüften Assistenzhunden – vormals als Rehabilitationshunde bezeichnet – (in Österreich nach vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz = BMASK anerkannten Prüfungsordnungen als Mindeststandard, in den anderen Staaten entsprechend den jeweiligen nationalen Regelungen) mit dem Ziel einer gemeinsamen Vertretung gegenüber der Öffentlichkeit. Der Verein soll ein Sprachrohr für die rechtlichen Anliegen der Hundeführer in Verbindung mit der Weiterbildung der Hundeführer sowie einer laufenden Qualitätsverbesserung der Hunde und ihrer Ausrüstung nach dem jeweiligen aktuellen Stand der Wissenschaft sein.

Assistenzhunde (vormals Rehabilitationshunde) sind

a) Hunde für blinde oder hochgradig sehbehinderte Menschen (in Österreich Blindenführhunde im Sinne des § 39a BBG;

b) Hunde für hörbehinderte oder gehörlose Menschen und Anfallkranke (Signalhunde);

c) Hunde für schwerst körperbehinderte Menschen und Anfallkranke (Servicehunde);

d) Hunde, die eine Kombination aus diesen Tätigkeiten ausüben (Kombinationshunde) und

e) Hunde, die für die genannten behinderten bzw. anfallkranken Menschen, die das 16. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, arbeiten (Junior-Assistenzhunde).

Die Hunde dienen der Erlangung (Wiedererlangung) von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Sie tragen zur sozialen, beruflichen und medizinischen Rehabilitation behinderter und anfallkranker Menschen bei.

2) Beratung und Information von behinderten sowie anfallkranken Hundeanwärtern bzw. behinderten sowie anfallkranken Führern ungeprüfter Hunde und Trainern (Traineranwärtern) zur Erreichung des notwendigen Standards inklusive Unterstützung bei vorbereitenden rehabilitativen Maßnahmen.

§ 4

Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

(1) Der Vereinszweck soll durch die in den Abs. 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden.

(2) Als ideelle Mittel dienen:

A) Beratung und Information behinderter sowie anfallkranker Anwärter auf Assistenzhunde bzw. Besitzer derselben in Bezug auf

a) Erlangung der durch den jeweiligen Staat bzw. durch die EU gesetzlich garantierten Rechte

b) die mit der Anschaffung des Hundes verbundenen Rechte und Pflichten der Hundeführer

c) alle mit dem Hund als Haustier und Hilfsmittel verbundenen Wissensgebiete

d) Kenntnisse über den Umgang mit dem Hund

B) Erarbeitung von und Mitwirkung bei

a) gesetzlichen Maßnahmen auf EU-, nationaler (Bundes-),.Länder- und Gemeindeebene durch Mitarbeit in Fachausschüssen und Einbeziehung ins Begutachtungsverfahren, Assistenzhunde und deren Führer betreffend

b) Qualitätsnormen für Assistenzhunde

c) Prüfungsordnungen und Richtlinien

d) Regelungen einer zukünftigen Trainerausbildung

C) Öffentlichkeitsarbeit in Form von Vorträgen und Vorführungen von Assistenzhunden durch ihre behinderten und anfallkranken Hundeführerinnen und Hundeführer

D) Fortbildungsveranstaltungen für Hundeführerinnen und Hundeführer und Trainer durch

a) Seminare und Kurse

b) regelmäßige Trainings

c) Wanderungen für Assistenzhundeführer mit ihren Hunden

d) Fachvorträge von Tierärzten, Verhaltensforschern etc. für Hundeführerinnen und Hundeführer und Trainer

e) Diskussionsabende mit Hundeführerinnen und Hundeführern und Trainern

E) Herausgabe von Informationsschriften auf verschiedenen Medien

F) Einrichtung einer Fachbibliothek.

(3) Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:

a) Mitgliedsbeiträge

b) öffentliche und private Förderungen und Subventionen

c) Spenden, Sammlungen, Erbschaften, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen

d) Erträgnisse aus Veranstaltungen

§ 5

Arten der Mitgliedschaft

(1) Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche, fördernde und Ehrenmitglieder.

Ordentliche Mitglieder besitzen das Stimmrecht und das aktive und passive Wahlrecht. Außerordentliche Mitglieder sind Mitglieder auf Zeit. Ihre Mitgliedschaft ist grundsätzlich auf zwei Jahre begrenzt und wandelt sich bei Erfüllung der Voraussetzungen für ein ordentliches Mitglied automatisch in eine ordentliche Mitgliedschaft um bzw. erlischt bei Nichterfüllung. Sie besitzen Stimmrecht und das aktive Wahlrecht. Wird jedoch ein außerordentliches Mitglied in den Vorstand gewählt, ist er den ordentlichen Mitgliedern bezüglich aller seiner Rechte gleichgestellt. Fördernde oder unterstützende Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern oder (und) sich auf andere Weise unterstützend an der Vereinsarbeit beteiligen. Sie besitzen grundsätzlich weder Stimm- noch Wahlrecht;

wird jedoch ein förderndes Mitglied, das sich durch jahrelange aktive Mitarbeit und Förderung des Vereinszwecks besondere Verdienste um den Verein erworben hat, in den Vorstand gewählt, steht ihm ein Stimmrecht ebenso wie den außerordentlichen Mitgliedern im Vorstand und in der Generalversammlung zu. Ehrenmitglieder sind Personen, die hierzu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden. Sie besitzen Stimmrecht und das aktive und passive Wahlrecht.

§ 6

Erwerb der Mitgliedschaft

1) Ordentliche Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen werden, die einen Assistenzhund nach § 3 Z.1) besitzen, den Hund zur Kompensation ihrer Behinderung bzw. Krankheit benötigen und das 16. Lebensjahr vollendet haben. Für den Führer eines geprüften Junior-Assistenzhundes kann ein Erziehungsberechtigter ordentliches Mitglied werden. Gründungsmitglieder können auch behinderte Personen werden, die auf einen ausgebildeten Assistenzhund (ausgenommen Blindenführhund) warten oder nachweislich bestrebt sind, die

vom Verein vorgegebenen Standards mit ihrem zum Zeitpunkt der Gründung vorhandenen Hund zu erreichen. Außerordentliche Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen werden, die sich um einen Assistenzhund bewerben oder sich auf die Assistenzhundeprüfung vorbereiten. Fördernde oder unterstützende Mitglieder können alle physischen sowie juristischen Personen werden, die die Vereinsziele unterstützen.

2) Über die Aufnahme von ordentlichen, außerordentlichen und fördernden Mitgliedern entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

3) Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.

4) Vor Konstituierung des Vereins erfolgt die vorläufige Aufnahme von Mitgliedern durch die Proponenten. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Konstituierung des Vereins wirksam.

§ 7

Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit, durch freiwilligen Austritt und durch Ausschluß. Die außerordentliche Mitgliedschaft erlischt grundsätzlich nach zwei Jahren, soweit sie nicht in eine ordentliche oder fördernde Mitgliedschaft gemäß § 5 umgewandelt wird. Die außerordentliche Mitgliedschaft kann aus berücksichtigungswürdigen Gründen auf Beschluss des Vorstandes auf vier Jahre erstreckt werden.

(2) Der Austritt kann nur mit 31. Dezember jeden Jahres erfolgen. Er muß dem Vorstand mindestens drei Monate vorher schriftlich mitgeteilt werden. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst zum nächsten Austrittstermin wirksam. Für die Rechtzeitigkeit ist das Datum der Postaufgabe maßgeblich.

(3) Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung unter Setzung einer angemessenen Nachfrist länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hiervon unberührt.

(4) Der Ausschluß eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand auch wegen grober Verletzung anderer Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.

(5) Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Abs. 4 genannten Gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden.

§ 8

Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive Wahlrecht steht nur den ordentlichen, den außerordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu, das passive Wahlrecht grundsätzlich nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern.

Wenn außerordentliche oder fördernde Mitglieder, die sich durch jahrelange aktive Mitarbeit im Verein verdient gemacht haben, in den Vorstand gewählt wurden, steht ihnen ebenfalls das aktive und passive Stimmrecht in der Generalversammlung und im Vorstand zu.

(2) Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Sämtliche Mitglieder (ordentliche, außerordentliche, fördernde und Ehrenmitglieder) sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

(3) Ordentliche Mitglieder, die eine Funktion im Verein anstreben bzw. innehaben, dürfen nicht gleichzeitig Beauftragte einer Einrichtung zur Ausbildung von Assistenzhunden sein oder für eine solche öffentlich werben oder in einer solchen Einrichtung selbst aktiv tätig sein.

§ 9

Vereinsorgane

Organe des Vereines sind die Generalversammlung (§§ 10 und 11), der Vorstand (§§ 12 bis 14), der Ehrenpräsident (§ 15), die Rechnungsprüfer (§ 16) und das Schiedsgericht (§ 18).

§ 10

Die Generalversammlung

(1) Die ordentliche Generalversammlung findet grundsätzlich jedes zweite Jahr statt und ist jedenfalls einzuberufen, wenn Wahlen statutenmäßig vorgeschrieben sind.

(2) Eine außerordentliche Generalversammlung findet auf Beschluß des Vorstandes, der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlichen begründeten Antrag von mindestens einem Zehntel der stimmberechtigten (§ 8 Abs. 1 und § 10 Abs. 6) Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer binnen sechs Wochen statt.

(3) Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens vier Wochen vor dem Termin schriftlich bzw. per e-mail (mit Lesebestätigung) einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand. Anträge zur Generalversammlung müssen mindestens 14 Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich eingelangt sein.

(4) Gültige Beschlüsse – ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung – können nur zur Tagesordnung gefaßt werden.

(5) Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind die ordentlichen, die außerordentlichen und die Ehrenmitglieder sowie die fördernden Mitglieder, die in den Vorstand gewählt wurden. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Juristische Personen werden durch einen Bevollmächtigten vertreten. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes stimmberechtigtes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig. Ein stimmberechtigtes Mitglied darf jedoch nur ein übertragenes Stimmrecht ausüben.

(6) Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder bzw. ihrer Vertreter (Abs. 6) beschlußfähig. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlußfähig, so findet die Generalversammlung 30 Minuten später mit der selben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlußfähig ist.

(7) Die Wahlen und die Beschlußfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Stimmenthaltungen sind nicht zulässig. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereins geändert oder vereinseigene Einrichtungen teilweise oder ganz veräußert werden sollen, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gültigen Stimmen, der Beschluß zur Auflösung des Vereins drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen (§ 19 Abs.1).

(8) Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Vorsitzende, in dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

§ 11

Aufgaben der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

a) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses;

b) Beschlußfassung über den Voranschlag;

c) Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungsprüfer;

d) Genehmigung von Rechtsgeschäften zwischen Vorstandsmitgliedern und Rechnungsprüfern mit dem Verein;

e) Entlastung des Vorstandes;

f) Festsetzung der Höhe der Mitgliedsbeiträge für ordentliche, außerordentliche und fördernde Mitglieder. Wenn ein ordentliches Mitglied sich entscheidet, keinen Assistenzhund mehr zu nehmen, aber weiterhin Mitglied zu bleiben, gelten in diesem Fall sämtliche Bestimmungen für ordentliche Mitglieder.

g) Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft;

h) Beschlußfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereines;

i) Beratung und Beschlußfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Anträge.

§ 12

Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus höchstens sechs Mitgliedern, und zwar aus dem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter, dem Schriftführer und seinem Stellvertreter, dem Kassier und seinem Stellvertreter. Weiters können in die Vorstandssitzungen Personen eingeladen werden, die aufgrund ihrer Qualifikation den Verein beratend unterstützen. Sie haben aber kein Stimmrecht.

(2) Der Vorstand wird von der Generalversammlung gewählt. Der Vorstand hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Fällt der Vorstand ohne Selbstergänzung durch Kooptierung überhaupt oder auf unvorhersehbar lange Zeit aus, ist jeder Rechnungsprüfer verpflichtet, unverzüglich eine außerordentliche Generalversammlung zum Zweck der Neuwahl eines Vorstandes einzuberufen. Sollten auch die Rechnungsprüfer handlungsunfähig oder nicht vorhanden sein, hat jedes ordentliche Mitglied, das die Notsituation erkennt, unverzüglich die Bestellung eines Kurators beim zuständigen Gericht zu beantragen, der umgehend eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen hat.

(3) Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt vier Jahre. Wiederwahl ist möglich. Er bleibt jedoch solange im Amt, bis ein neuer Vorstand durch die Generalversammlung bestellt ist.

(4) Der Vorstand wird vom Vorsitzenden, in dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, schriftlich, per e-mail (mit Lesebestätigung) oder mündlich einberufen. Ist auch dieser voraussichtlich auf mehr als 90 Tage verhindert, darf jedes sonstige Vorstandsmitglied den Vorstand einberufen.

(5) Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend ist.

(6) Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Rundlaufbeschlüsse sind zulässig. Über die Beschlüsse des Vorstandes ist ein Protokoll zu führen, das nach Genehmigung in der nächsten Sitzung vom Vorsitzenden und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist. Kein Mitglied des Vorstandes darf an einer Abstimmung teilnehmen, die seine persönlichen Interessen berührt.

(7) Den Vorsitz führt der Vorsitzende, bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied.

(8) Außer durch den Tod und Ablauf der Funktionsperiode (Abs. 3) erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung (Abs. 9) und Rücktritt (Abs. 10).

(9) Die Generalversammlung kann auf Antrag einzelne Vorstandsmitglieder von ihrer Funktion entheben. Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich oder per e-mail (mit Lesebestätigung) ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktrittes des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung (Abs. 2) eines Nachfolgers wirksam.

§ 13

Aufgaben des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

a) Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses;

b) Vorbereitung der Generalversammlung;

c) Einberufung der ordentlichen und der außerordentlichen Generalversammlung;

d) Verwaltung des Vereinsvermögens;

e) Aufnahme und Ausschluß von Vereinsmitgliedern;

f) Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereines;

g) die Beschlußfassung über eine Geschäftsordnung;

h) Errichtung von Fachreferaten;

i) Einrichtung eines wissenschaftlichen Beirates

§ 14

Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

(1) Der Vorsitzende vertritt den Verein nach außen. Schriftliche Ausfertigungen des Vereines bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschriften des Vorsitzenden und des Schriftführers, in Geldangelegenheiten (= vermögenswerte Dispositionen) des Vorsitzenden und des Kassiers. Rechtsgeschäfte zwischen Vorstandsmitgliedern und dem Verein bedürfen zu ihrer Gültigkeit

außerdem der Genehmigung der Generalversammlung.

(2) Rechtsgeschäftliche Bevollmächtigungen, den Verein nach außen zu vertreten bzw. für ihn zu zeichnen, können ausschließlich von den in Abs. 1 genannten Funktionären erteilt werden.

(3) Bei Gefahr im Verzug ist der Vorsitzende berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

(4) Der Vorsitzende führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand.

(5) Der Schriftführer hat den Vorsitzenden bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.

(6) Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereines verantwortlich.

(7) Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle des Vorsitzenden, des Schriftführers und des Kassiers ihre Stellvertreter.

§ 15

Der Ehrenpräsident

Die Generalversammlung kann eine angesehene Persönlichkeit mit positivem Bezug zu behinderten Menschen und Hunden zum Ehrenpräsidenten des Vereines für die Dauer der Funktionsperiode des Vorstandes wählen. Der Ehrenpräsident hat die Aufgabe, die Ziele des Vereines in der Öffentlichkeit nach Kräften zu unterstützen. Die Funktion ist eine rein ehrenvolle, der Ehrenpräsident haftet nicht für die Aktivitäten des Vereines.

§ 16

Die Rechnungsprüfer

(1) Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von vier Jahren bestellt. Wiederwahl ist möglich.

(2) Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.

(3) Im übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des § 12 Abs. 3, 8, 9 und 10 sowie des § 14 Abs. 1 letzter Satz sinngemäß.

§ 17

Geschäftsführung

Der Vorstand kann im Rahmen der von ihm zu beschließenden Geschäftsordnung eine(n) Geschäftsführer(in) mit der Leitung des Vereins betrauen. Ihm/ihr kommt die Vertretungsbefugnis bzw. Zeichnungsberechtigung für die Abwicklung der laufenden Geschäfte alleine zu.

§ 18

Das Schiedsgericht

(1) Zur Schlichtung von allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten ist das vereinsinterne Schiedsgericht berufen.

(2) Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, daß ein Streitteil dem Vorstand zwei ordentliche Mitglieder als Schiedsrichter schriftlich namhaft macht. Über Aufforderung durch den Vorstand binnen sieben Tagen macht der andere Streitteil innerhalb von 14 Tagen seinerseits zwei ordentliche Mitglieder des Schiedsgerichtes namhaft. Nach Verständigung durch den Vorstand innerhalb von sieben Tagen wählen die namhaft gemachten Schiedsrichter binnen weiterer 14 Tage einen Vorsitzenden des Schiedsgerichtes, der nicht dem Verein angehören darf. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.

(3) Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.

§ 19

Auflösung des Vereines

1) Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

2) Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem dieser das nach Abdeckung der Passiva verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vermögen muss, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt und im Sinne der Bundesabgabenordnung gemeinnützig oder mildtätig ist. Die Mittel sind für begünstigte Zwecke im Sinne des §§ 34 ff BAO zu verwenden. Dies gilt auch für den Wegfall des begünstigten Vereinszwecks, sowie im Falle der behördlichen Auflösung des Vereins.

3) Der letzte Vereinsvorstand hat eine Liste von in Frage kommenden Begünstigten zu erstellen.

4) Der letzte Vereinsvorstand hat die freiwillige Auflösung binnen vier Wochen nach Beschlussfassung der zuständigen Vereinsbehörde schriftlich anzuzeigen. Er ist auch verpflichtet, die freiwillige Auflösung innerhalb derselben Frist in einem amtlichen Blatt zu verlautbaren.